Walsleben: Mehr Sicherheit im Ort

Eine neue Geschwindigkeitsanzeige, eine abgesenkte Bordsteinkante und eine verbesserte Straße: In Walsleben hat sich in den vergangenen Wochen an mehreren Stellen etwas getan. Bei einem Vor-Ort-Termin am 17. September 2026 informierte Ortsbürgermeister Dirk Matz über die umgesetzten Maßnahmen.

Geschwindigkeitsanzeige für mehr Verkehrssicherheit

Direkt an der Bushaltestelle in der Ortsmitte macht seit Kurzem eine mobile Geschwindigkeitsmessanlage auf das eigene Tempo aufmerksam. Bei mehr als 50 km/h zeigt sie einen roten Smiley und „Langsamer“, bei angemessener Geschwindigkeit gibt es einen grünen Smiley und ein „Danke“. Die Anlage stellt die Avacon Netz GmbH der Stadt Osterburg kostenlos für rund acht Wochen zur Verfügung. Sie war zuvor bereits in zwei Kommunen im Altmarkkreis Salzwedel im Einsatz und bleibt nun bis Anfang November in Walsleben. Wichtig ist: Die Messanlage erfasst keine Kennzeichen oder personenbezogenen Daten. Dokumentiert wird lediglich, wie viele Fahrzeuge gemessen wurden und mit welcher Geschwindigkeit sie die Messstelle passieren. Nach Ende des Einsatzes erhält Ordnungsamtsleiter André Mielau eine Auswertung zum Verkehrsaufkommen.

Auch baulich hat sich etwas getan

Neben der Geschwindigkeitsanzeige wurde in der Uchtenhagener Straße eine Bordsteinabsenkung für Fußgängerinnen und Fußgänger geschaffen. „Gerade auf dem Weg zum Friedhof ist die neu geschaffene Barrierefreiheit wichtig“, unterstrich der Ortsbürgermeister. Außerdem wurde die Straße „Unterm Berge“ komplett ertüchtigt, wofür das Bauamt 6.500 Euro verbuchte. Für die noch ausstehende Instandsetzung des Gehwegs im Uchtenhagener Weg liege ein Angebot vor und die Reparatur der defekten Gullideckel seien beauftragt. „Das Freischneiden der Lichtraumprofile erledigen die Mitarbeiter im Grünen Bereich je nach Bedarf“, informiert Daniela Knaak, zuständig für den Tiefbau und das Grünflächenmanagement im Bauamt Osterburg.